Ich helfe produzierenden Mittelständlern, Kreislaufwirtschaft nicht nur zu denken – sondern im eigenen Betrieb zu starten.
Als Wirtschaftsingenieur mit Erfahrung in der Automobilindustrie, der Normung und im Einzelhandel begleite ich Unternehmen von der ersten Idee bis zum laufenden Pilotprojekt. Strukturiert und praxisnah.
Projekt besprechenWir analysieren gemeinsam, wo in Ihrem Unternehmen Materialkreisläufe unterbrochen sind – und welche regulatorischen Anforderungen konkret auf Sie zukommen. Das Ergebnis ist eine handfeste Gap-Analyse speziell für Ihren Betrieb – die klare Grundlage für die nächsten Schritte.
Mit Ihrem Entwicklungs- oder Produktionsteam identifizieren wir gemeinsam, welche Produktlinie kreislauffähiger gestaltet werden kann. Wir bilden die relevanten Stoffströme und aktuellen Produktionsprozesse ab und leiten konkrete Potenziale für das Geschäftsfeld ab. Das Ergebnis: ein priorisierter Maßnahmenplan für kreislauffähige Ansätze, den Ihr Team mitträgt.
Ein gutes Konzept muss in die Praxis. Ich begleite die Umsetzung des ausgewählten Pilotprojekts – von der Planung bis zur Auswertung. So entsteht echte Veränderung im Unternehmen.
Kreislaufwirtschaft ist nicht nur sinnvoll – sie wird zunehmend Pflicht. Ein Überblick über die wichtigsten Regelwerke, die produzierende Unternehmen kennen sollten.
Verbindliche Anforderungen an Produktdesign, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit und Materialinhalte – gilt ab 2025/2026 schrittweise für immer mehr Produktgruppen.
Pflicht zur umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung inkl. Kreislaufwirtschaft. Ab 2025 für große Unternehmen, ab 2026 zunehmend auch für den Mittelstand.
Anforderungen an Rezyklateinsatz, CO₂-Fußabdruck und Digitalen Batteriepass – Blaupause für kommende Produktregulierungen.
Mindestanforderungen an Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz für Verpackungen auf EU-Ebene. Löst die bisherige Richtlinie ab.
Pflicht zur Reparierbarkeit für bestimmte Produktgruppen. Hersteller müssen Ersatzteile und Reparaturanleitungen bereitstellen.
Grundgesetz der deutschen Kreislaufwirtschaftspolitik. Regelt Abfallvermeidung, Wiederverwendung und Recycling entlang der Produktlebensdauer.
Registrierungs- und Lizenzierungspflichten für Hersteller und Inverkehrbringer von Verpackungen. Betrifft fast alle produzierenden Unternehmen.
Sorgfaltspflichten für Umwelt und Menschenrechte in der Lieferkette. Ab 1.000 Mitarbeitende verpflichtend – mit Ausstrahlungswirkung auf Zulieferer.
Rücknahme- und Recyclingpflichten für Elektro- und Elektronikgeräte. Hersteller tragen Verantwortung für das Produktende.
Der Digitale Produktpass (DPP) wird zur regulatorischen Pflicht und zugleich zum strategischen Instrument. Er dokumentiert Materialzusammensetzung, Recyclingfähigkeit, CO₂-Fußabdruck und Inhaltsstoffe über den gesamten Produktlebenszyklus. Ich helfe Unternehmen, die Anforderungen frühzeitig zu verstehen und eine umsetzbare Datenstrategie zu entwickeln – branchenspezifisch und praxisnah.
→ Zur ThemenseiteKreislaufwirtschaft entscheidet sich im Design: Materialauswahl, Konstruktion für Demontage und die Vermeidung problematischer Verbundstoffe bestimmen, ob ein Produkt am Ende seines Lebens recycelt werden kann – oder nicht. Ich begleite Unternehmen bei der Bewertung bestehender Produkte und der Entwicklung kreislauffähiger Alternativen.
Circular Economy verändert nicht nur Produkte, sondern auch Geschäftsmodelle: Rücknahme- und Refurbishing-Systeme, Product-as-a-Service oder Leasing-Ansätze eröffnen neue Wertschöpfungsquellen und reduzieren Materialrisiken. Ein Feld, das ich gemeinsam mit Unternehmen explorieren und entwickeln möchte.
Die Schwerpunkte werden kontinuierlich erweitert – orientiert an den Anforderungen, die Unternehmen in der Praxis begegnen.
Ich bin Wirtschaftsingenieur mit Master der TU Dortmund und habe mich seit dem Studium auf ein Thema konzentriert: Wie kommen Materialien und Produkte zurück in den Kreislauf – und wie macht man das für Unternehmen umsetzbar?
Ich komme aus dem Ingenieurwesen. Das bedeutet: Ich denke in Systemen, spreche die Sprache der Produktion – und ich interessiere mich wirklich dafür, wie Ihr Betrieb funktioniert.
Nach Stationen in der Automobilindustrie, im Einzelhandel und vier Jahren bei einem Normungsinstitut starte ich jetzt als selbstständiger Berater. Der Grund ist einfach: Ich möchte meine Erfahrung gezielt und projektorientiert einbringen – und mit verschiedenen Unternehmen und Branchen wirklich lernen, was funktioniert.
Viele Unternehmen wissen, dass sie nachhaltiger werden müssen – und wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Ich helfe, diese Lücke zu schließen: mit einem strukturierten Vorgehen, das Komplexität handhabbar macht.
Ich lebe in Berlin und arbeite deutschlandweit.
Wirtschaftsingenieurwesen war für mich die logische Wahl: mathematisch denken, technisch interessiert sein – aber mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen auch das große Ganze im Blick behalten.
Nach dem Bachelor habe ich eine Auszeit genommen und war ein halbes Jahr unterwegs. Was ich unter anderem in Zentralamerika sah, hat mich nachhaltig beschäftigt: Abfälle am Straßenrand, Leute, die aus dem Busfenster heraus ihre Verpackung wegwarfen – oft ohne Bewusstsein für die Schäden, die das anrichten kann, aber auch ohne zielführende Infrastruktur für Abfälle. Warum produzieren wir Dinge, mit denen wir häufig nach kurzer Zeit oder meist nach einer ersten Nutzungsphase nichts mehr anfangen?
Unabhängig von der Funktion sollte zumindest das Material wiederverwendet werden können – davon war ich überzeugt. Die systematische Antwort darauf fand ich im Cradle-to-Cradle-Konzept von Prof. Michael Braungart – kein Verzichtsdenken, sondern eine klare Forderung: Produkte müssen von Anfang an so gestaltet sein, dass ihre Materialien vollständig zurückfließen. Für mich war klar: Als Wirtschaftsingenieur kann ich genau dort ansetzen, wo Entscheidungen über Design, Produktion und Logistik fallen.
Bachelor und Master Wirtschaftsingenieurwesen. Das Studium verband ingenieurwissenschaftliche Grundlagen – Maschinenbau, Produktionstechnik, Werkstoffe – mit wirtschaftlichen Fächern wie Supply Chain Management, Logistik und Controlling. Diese Kombination hat meinen Blick geprägt: technische Systeme verstehen und gleichzeitig wirtschaftlich denken.
„Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Integration von Kunststoffverpackungen in einen geschlossenen Materialkreislauf" – Masterarbeit zur Kreislaufführung von Kunststoffverpackungen im Lebensmitteleinzelhandel. Kennzahlgestützte Bewertung von Abfallmanagement-Aktivitäten. Kreislaufwirtschaft nicht als Konzept, sondern als messbares Betriebsthema.
Bewertung von Kunststoffen auf Kreislauffähigkeit im Fahrzeuginterieur. Initiierung von Experimenten mit neuartigen Werkstoffen. Circular Economy in der Produktentwicklung eines der anspruchsvollsten Industrieunternehmen Deutschlands. Gleichzeitig wurde mir klar: Das Optimieren einzelner Bauteile ist kein systemischer Hebel. Am Ende eines langen Fahrzeuglebenszyklus landen Autos selten dort, wo Kunststoffteile noch sortenrein recycelt werden. Es brauchte etwas anderes – branchenweite Lösungen und gemeinsame Standards.
Wenn sich verschiedene Hersteller auf ähnliche Materialien und einheitliche Standards einigen, entsteht erst die wirtschaftliche Tragfähigkeit für Kreislaufwirtschaft im großen Maßstab. Genau dafür ist Normung da – und das wollte ich mir aus der Nähe anschauen. Vier Jahre Projektmanagement im Bereich Circular Economy und Normung. Begleitung von Forschungsprojekten zu Kunststoffkreisläufen und dem Digitalen Batteriepass. Wer versteht, wie Normen entstehen, versteht wie Kreislaufwirtschaft systemisch funktioniert – und wo Unternehmen heute schon ansetzen müssen.
Wenn Sie sich fragen, ob Kreislaufwirtschaft für Ihren Betrieb ein sinnvolles nächstes Thema ist, spreche ich gerne mit Ihnen. Unverbindlich, konkret, auf Augenhöhe.
Mein Nebenprojekt: Mattenhänger — die App zum Teilen und Entdecken von Hängematten-Spots in der Natur.